Geschwollene Füße sind mehr als nur ein unangenehmes Ärgernis. Wenn die Füße anschwellen, kommt es schnell zu Schmerzen, drückenden Schuhen und einem generellen Gefühl des Unwohlseins. Die Ursachen dafür sind zahlreich: Von langen Flügen, einem ganzen Tag auf den Beinen sein oder auch bei Schwangerschaft oder einer Verletzung.

Oftmals reicht es, sich nach einem langen Tag ins Bett zu legen und zu hoffen, dass es am nächsten Tag vorbei ist, doch wenn die Beschwerden immer wieder auftauchen, gibt es viele Mittel und Anwendungen, mit denen man geschwollene Füße in den Griff bekommt.

1. Kohlbandagen 

Zunächst klingt es etwas abwegig, doch im Kohl stecken in der Tat Enzyme, die überflüssiges Wasser verschwinden lassen. Lege dazu ein paar Kohlblätter in den Kühlschrank, bis sie kalt, aber immer noch weich und biegsam sind. Wickel sie um die geschwollenen Füße oder Beine und lege die Beine hoch. Nach 30 Minuten wirst du eine deutliche Linderung bemerken. 

2. Wasser trinken 

Auch wenn es widersprüchlich klingt, Wasserablagerungen können auch daher kommen, dass du zu wenig trinkst. Dann fängt dein Körper nämlich an, Wasser einzulagern. Achte also immer darauf, genug zu trinken (mindestes 1,5 Liter Wasser am Tag), um Giftstoffe herauszuspülen und ein Austrocknen des Körpers zu verhindern. 

3. Backpulver-Paste

Backpulver ist ein zusätzliches Mittel, um geschwollenen Füßen zu Leibe zu rücken. Ein bewährtes Mittel ist dabei, etwas Reis mit 2 Esslöffeln Backpulver aufzukochen. Wenn die Mischung abgekühlt ist, kannst du die entstandene Paste in die Füße einreiben und 20-30 Minuten einziehen lassen.

4. Eukalyptus-Fußbad 

Nicht nur Koalas profitieren von Eukalyptus. Auch geplagte Füße haben etwas von der Pflanze. Bereite dir dazu ein Fußbad und füge einige Tropfen Eukalyptusextrakt dazu. Die Wärme und die Wirkstoffe der Pflanze regen die Durchblutung an und deine geplagten Füße bekommen Gelegenheit, sich zu entspannen und abzuschwellen. Am Besten sind 15-20 Minuten.

5. Fußbad mit Bittersalz 

Ein altbewährtes Hausmittel – und das zu Recht: Ein paar Esslöffel Bittersalz in einer flachen Schale oder einer Badewanne sind die perfekte Mischung, um deine Füße für 15-20 Minuten einzuweichen und zu verwöhnen. Der angenehme Nebeneffekt: Trockene Haut und Fußgeruch werden gleich mit bekämpft. 

6. Tonic Water 

Nicht nur gut mit Gin: Tonic Water enthält Chinin, ein natürliches Mittel gegen Entzündungen und gereizte Gefäße. Wenn du deine Füße in Tonic Water einweichst, das höchstens Zimmertemperatur hat, wirst du begeistert sein, wie schnell du positive Effekte auf schmerzende Füße und gereizte Haut bemerkst. Die Kohlensäure sorgt weiterhin für ein angenehmes Prickeln auf der Haut und regt zusätzlich die Durchblutung an.  

7. Magnesium

Magnesium ist ein weit verbreiteter Nahrungszusatz. Von Knochenproblemen bis Müdigkeit: Ohne eine ausreichende Menge an Magnesium werden viele Körperfunktionen gestört. So auch das Herz-Kreislauf-System, was dazu führen kann, dass auch deine Füße nicht richtig durchblutet werden – Einer der Hauptgründe für geschwollene Gliedmaßen. Sprich am Besten mit deinem Hausarzt ab, ob zusätzliche Magnesiumzufuhr für dich in Frage kommt. Ansonsten kannst du auch die leckere Alternative probieren und Nahrungsmittel mit hohem Magnesiumanteil zu dir nehmen – wie etwas Nüsse, grünes Gemüse und Avocado.  

8. Kalte Kompressen 

Als schnelle Sofortmaßnahme haben sich kalte Kompressen oder ein kaltes Fußbad bewährt. Da so die Blutgefäße verengt werden und die Gliedmaßen stärker durchblutet werden, werden so auch leichte Schwellungen und Entzündungen bekämpft. Wickel dazu eine kalte Kompresse oder Eiswürfel in ein Handtuch, leg die Füße hoch und halte das Kühlmittel fest an die Füße. Achte allerdings darauf, dass immer ausreichend Stoff zwischen dem Eis und der Haut ist, sonst riskierst du Erfrierungen. Wenn du diese Hausmittel anwendest, hast du bald wieder dankbare und glückliche Füße.

Diese Mittel sind nicht nur gut, sondern fühlen sich auch noch angenehm an. Allerdings ist es wichtig, dass du auf deinen ganzen Körper hörst. Wenn die Schmerzen anhalten, du Verfärbungen bemerkst oder noch weitere Symptome hinzukommen, solltest du immer zum Arzt gehen, um ernsthafte Erkrankungen auszuschließen.